Die Krippe zeichnete den Anfangspunkt der erlösenden Christus-Lehre, als ob sie sagen würde, daß die Demut der Schlüssel von allen Tugenden repräsentiert.
Die endgültige Ära der spirituellen Mündigkeit der irdischen Menschheit fängt dann an, als Jesus, mit Seiner göttlichen Veranschaulichung, den Kodex der Brüderlichkeit und der Liebe zu allen Herzen übergab.
Vergeblich haben die materialistischen Schriftsteller, von allen Zeiten, das große Ereignis gemein gemacht, indem sie die großen medialen Phänomene, die vorher erschienen, ironisiert.
Die Gestalten von Simon, Anna, Isabel, Johannes der Täufer, Joseph, wie auch die erhabene Persönlichkeit von Maria, sind sehr oft Objekt von ungerechten und bösartigen Bemerkungen gewesen. Aber die Realität ist, daß nur mit der Mitwirkung von denjenigen Boten der frohen Botschaft, mit ihrem Beitrag der Eifers, des Glaubens und des Lebens, konnte Jesus die Grundlagen der unerschütterlichen Wahrheit auf der Erde legen.
Die Krippe ist der Schauplatz von den ganzen Verherrlichungen des Lichts und der Demut. Und während eine neue Ära für die Erde angebrochen ist, wird man nie wieder Weihnachten- „die stille Nacht, heilige Nacht“ - vergessen.
JESUS, der Mann aus Nazareth, überschreitet die Dimensionen der konventionellen Analysen. Er steht über den Lehrstufen der Entwicklungsfortganges der Erde, weil Er schon der Erbauer des Planeten war, bevor das leben hier begonnen hat.
Die Quellen, die wir für eine Sammlung von Daten und eine tiefe Analyse zur Verfügung haben, sind die Erzählungen der Evangelien, die unzulänglich sind, weil die Seine Grundsätze und Taten erwähnen, vermittelt durch eine spezielle Sprache, die sehr oft von Einschüben, Entstellungen, bösartige beigefügte Ergänzungen geschädigt worden ist, die ihre Genauigkeit verändert hat.
Man findet keine historischen Berichten, genaue Daten, sondern Nachrichten, und einige davon fragmentarisch. Aber trotzdem, von dem Ganzen erkennt man, daß Er ungewöhnlich war.
Seine Energie drückte Sanftheit aus.
Seine Güte manifestierte sich ohne Gefühlsduselei.
Sein Mut äußerte sich mit moralischem Wert, der nichts fürchtet.
Seine Liebe umfasst alle Wesen, ohne sich von den abgedroschenen und unausgeglichenen Sentimentalitäten mitreißen zu lassen.
Seine Weisheit strahlte aus, ohne die Unwissenden zu zwingen.
Seine Höflichkeit bezauberte, ohne eine Störung in dem Erlebnis des Nächsten zu hinterlassen.
Er war streng, aber nicht brutal;
freundlich, aber nicht nachsichtig;
edel, aber nicht stolz;
demütig, aber nicht wortreich.
In Ihm existieren gleichzeitig die psychologischen Naturen „Anima“ und „Animus“ in einer vollkommenen Harmonie.
Es fehlen also Parameters, um das Denken von Jesus zu begreifen und Sein Leben zu verstehen, reich und bereichernd, vielfältig und herausfordernd.
Mittels einer allgemeinen Art, vielleicht einfacher, tiefer, wird die Psychologie in Seinen Gedanken eintauchen können, um Ihn durch Seine eigenen Worte zu verstehen, falls sie dazu kommt, sie zu begreifen.
Ich bin das Brot des Lebens
Ich bin die Tür
Ich bin der Weg
Ich bin der gute Hirt.
Nur indem sie Ihm entgegen geht und sich von Seiner Realität durchdringen läßt, wird die tiefe Psychologie Ihm verstehen, ohne Ihn zu definieren, Ihn studieren, ohne Ihn zu begrenzen.