Unter den
außerordentlichen Themen des Neuen
Testamentes muss die Bergpredigt hervorgehoben werden. Durch diese wunderbare
Rede prägte Jesus, der Einzigartige Meister, das Herz der Menschen
unauslöschlich ein, und übertrug ihnen Seine Lehre der Befreiung.
Als Jesus
die Bergpredigt gehalten hat, wendete er sich nicht nur an jene gegenwärtigen
Leute in Kapernaum, sondern auch an all der Geister, inkarniert oder nicht.
Diejenige, die gutwillig waren, begriffen sofort Seine Botschaft. Seine Lehren
bleiben immer noch lebendig und stehen den Herzen zur Verfügung, die jetzt
Bedürfnis von ihnen zu empfinden beginnen, das heißt, jenen jetzt empfänglichen
Herzen.
Jesus
fängt die Bergpredigt mit den Seligpreisungen an und ermahnt uns zur Demut, zur
Sanftheit, zur Übung der Gerechtigkeit, zur Gnade und zur Befriedung. Er bietet
uns das Königreich der Himmel an, wenn unser Verhalten innerhalb dieser Lehren
ist.
Er
erklärt, dass ihre Jünger das Salz der Erde und das Licht der Welt sind und damit
lehrt er, dass seine Anhänger die Lehren durch die erbaulichen Vorbilder
bewahren würden, und die durch Ihn erworbenen Kenntnisse mit kristallener
Reinheit übertragen würden.
Er kam
nicht- sagt der Meister -, um das Gesetz zu zerstören oder die Propheten zu
bestreiten, sondern um die Lehren zu bestätigen, und mehr als das, um sie zu
vergrößern. Er vergrößerte das fünfte und das sechste Gebot, verwarf das Gesetz
der Talion (die Vergeltung von Gleichem mit Gleichem), ermahnte uns tolerant
und geduldig zu sein und verwarf die
Heuchelei und die Simulation.
Er empfahl uns die Praxis der
Wohltätigkeit ohne Schaustellung; er warnte uns vor den falschen betrügenden
Propheten, zeigte uns das dringende Bedürfnis des Gebetes, damit wir uns durch
es mit dem Vater wieder verbinden und außerdem Menschen in Not helfen können.
Er zeigte
das herrliche Schicksal von denen, die das geistige Leben auf festem Stein
bauen, und, in Gegenteil, das traurige Schicksal von denen, die ihr Leben auf
den Illusionen der Welt bauen.
Schließlich
brachte er uns in dieser hohen Rede das
"Vater Unser“ bei, damit wir durch dieses Gebet in Kontakt mit dem
Himmlischen Vater kommen konnten.
Literaturverzeichnis
„Grundkurs
des Spiritismus“ Edit. Aliança ; Brasilien
"Das Evangelium im Licht des
Spiritismus", Allan Kardec (Abschnitt 18, Kapitel X,).
"Der Schatz der Spiritisten“, Miguel
Vives, Kapitel VI – aus dem Brasilianischen „O tesouro dos espíritas“