Nicht in Versuchung geraten
„Wachet
und betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet!“... Jesus (Markus 14:38)
Wachsam
sein bedeutet nicht nur sich schützen, sondern auch sich vorsehen und aufpassen.
Und
Aufpassen heißt ebenfalls arbeiten und sich schützen.
Beten
bedeutet nicht nur anbeten und sich
beruhigen, sondern vor allem sich mit der
göttlichen
Macht zu vereinigen, das bedeutet Wachstum zum Licht; und sich mit der
göttlichen Liebe zu vereinigen,
das
wiederum bedeutet eine unermüdliche Arbeit für das Gute.
Alles,
was sich in Übermaß ausruht, ist zur Nutzlosigkeit bestimmt.
Der
versteckte Schatz verwandelt sich in ein Gefängnis des Wuchers.
Stehendes
Wasser erzeugt krankmachenden Insektenlarven.
Akzeptiere
aber nicht, dass Beten und Wachsam sein dich von dem Kampf, den das Leben von
dir fordert, entfernt.
Unbenutzte
Intelligenz und müßige Hände lähmen das Herz, das von Trägheit zur Blindheit
fällt.
Freue
dich über das Leben, das wunderschön um dich herum pulsiert.
Arbeite
unermüdlich, und dehne die Grenzen des Guten aus.
Lerne
und hilf anderen, aus Liebe zu dir selbst.
Das
ist die höchste Formel, um wachsam zu sein und zu leben, auf dass wir nicht in
Versuchung geraten.
Quelle:
Aus dem Buch „Worte des ewigen Lebens“ – Kapitel 3 – Geist: Emmanuel – Psychografie: Francisco C. Xavier