Oliver
Lodge
Bekannter englischer Physiker, der sich mit
Parapsychologie beschäftigte.
1901 wurde er Präsident der englischen „Society for
Psychical Research“.
Nach dem Tod seines Sohnes Raymond 1915 widmete sich
Lodge hauptsächlich den Fragen des Lebens nach dem Tode.
Die Jenseitskontakte mit seinem Sohn beschriebt er
in dem Buch „Raymond. Life after Death“.
Der Spiritismus erlebte während des Ersten
Weltkrieges in Frankreich eine kurzfristige Renaissance. Wie Robert Grave
berichtete, gab es zu dieser Zeit in Frankreich eine ganze Anzahl von Geistern:
eine Meinung, die auch vom Medium Gladys Osborne Leonard geteilt wurde.
Frau Leonard konnte durch ihre Sitzungen vielen
Familien Trost verschaffen, die ihre Söhne und Väter im Ersten Weltkriegen
verloren. Zu ihren Klienten gehörte auch der bekannte Physiker Sir Oliver
Lodge. Dieser war so überzeugt von ihren Fähigkeiten, dass er später die
Einleitung zu ihrer Autobiographie schrieb und beteuerte, dass „die Grundsätze
der modernen Physik die Kommunikation mit der geistigen Welt nicht
ausschließt“.
Feda, so hieß ihr geistiger Führer, verfügte über
ein Wissen, dass sein Medium nicht haben konnte. Feda erzählte Mrs. Hugh Talbot
beispielsweise, wo sie ein schmales Buch finden könnte, das ihrem verstorbenen
Mann gehörte. Mrs. Talbot hatte das Buch nie zuvor gesehen und konnte also den
Inhalt nicht durch Telepathie weitergeben. Zu Mrs. Talbot großer Überraschung
beschrieb Feda sogar den Inhalt des Buches.
Quellen:
Bibliographisches Institut
& F.A. Brockhaus AG
Lexikon der Esoterik Sphinx
Okkult.purespace
Der Mittlerverkehr – Johann
Sauerschnig