Mediale Auskunftsmittel

 

 

Die Medialität ist eine allen Menschen innewohnende Fähigkeit. Als Errungenschaft des Geistes, entwickelt im Laufe der Zeit, kommt sie besser in jenen zum Ausdruck, die sich leichter von den Zwängen der Instinkte befreien, die gewöhnlich die menschliche Natur beherrschen.

 

Als Instrument des Informationsaustausches zwischen den entkörperten Wesen und den noch in der physischen Hülle zurückgehaltenen Geschöpfen, variiert die Medialität in der Sensibilität zu empfangen und im Vermögen zu filtrieren, wie es etwa bei zusätzlichen Fähigkeiten eines Wesens geschieht.

 

Schärfer ausgeprägt bei einigen als bei den andern, tritt die Medialität spontan auf. Um ihren Bestimmungszweck zu genügen, erfordert sie Schulung und Studium, genau so wie ein Embryo der Sorge und Zuwendung bedarf, um sein Bestimmungsziel zu erreichen.

 

*

 

Die Widerstandskräfte und die moralischen Werte des Mediums liefern die unerlässliche Garantie im Dienst, dem sich dieses zur Verfügung stellt

 

Ungeordnet fließend, verursacht das Wasser Schäden, während es kanalisiert, Kraft und Energie erzeugt.

 

Damit die Elektrizität ihren Bestimmungsort erreicht, sind Leitungskabel erforderlich, die der Stromstärke angepasst sind.

 

Die Sicherheit des Gebäudes hängt von der Tragstruktur ab.

 

Die Vollkommenheit eines Gerätes beruht auf der Harmonie und der besten Qualität seiner Teile.

 

Gleichermaßen benötigt die Medialität solch unerlässliche Voraussetzungen, uni sicher und ausgewogen zu funktionieren.

 

Es gibt gute Medien und Medien, die überall herumschwärmen.

 

Bewusst oder unbewusst, stellen sie sich automatisch oder auf Wunsch auf die ihnen affinen Geister ein.

 

Weil die Bevölkerung der spirituellen Welt jener der physischen zahlenmäßig weit überlegen ist, finden sich die Menschen ständig von entkörperten Wesen umgeben, entsprechend den aus früheren Inkarnation anstehenden Verpflichtungen oder aufgrund der für das aktuelle Leben übernommenen Aufträge.

 

*

 

In Übereinstimmung mit der mentalen Ausrichtung, der menschlichen Gewohnheit und Interessen, bilden sich die psychischen Bande und Anschlüsse, so wie die physische Abhängigkeit von den Geistern.

 

Demzufolge begegnen wir:

 

§          Medien der Unvernunft und der Kriminalität, ebenso wie der Hoffnung und der Ordnung;

 

§          Medien der Perversität und des Wahns, wie Trägern der Güte und des Gleichmuts,

 

§          Medien            der Laster, Qualen unterworfen, die sie hervorgerufen, ebenso wie Förderern     der Tugenden und der Vorausschau;

 

§          Medien der Unwissenheit und des    Dunkeln, aber ebenso Boten des Lichtes und der Erkenntnis.

 

§          Medien des Zorns, der Verleumdung, des Hasses, indessen auch andern durch das Verhalten, das sie annehmen; und dieses weist auf die Verbindung mit jenen hin, deren Vehikel sie sind.

 

*

 

Ob du dessen gewahr bist oder nicht, die medialen Informationsmöglichkeiten liegen in dir, abhängig vom Gebet in Augenblicke schwieriger Entscheidungen oder des Zeugnisses, der Arbeit oder der Ruhe.

 

Beobachte dich; versuche dich gründlich kennenzulernen.

 

Sorge für die Festigung deiner höheren Fähigkeiten, indem du jene eliminierst, die unerwartet hervorbrechen können als Folge, deiner eigenen Impulsivität oder negativen Eingebungen.

 

Erinnere dich der fehlenden medialen Wachsamkeit des Petrus, der sich so weit von der Furcht übermannen ließ, dass er seinen Freund verleugnete und der Besessenheit des Judas, der sich hinreißen ließ, den göttlich Wohltäter zu verraten, auf dass die Kräfte des Bösen dich nicht in bedauernswerte Lagen führen. die du bereuen müsstest.

 

 

 

 

Quelle:

Momente des Mutes – Joanna de Ângelis – Psychographie von Divaldo Pereira Franco