Mediale Auskunftsmittel
Die Medialität ist eine allen
Menschen innewohnende Fähigkeit. Als Errungenschaft des Geistes, entwickelt im
Laufe der Zeit, kommt sie besser in jenen zum Ausdruck, die sich leichter von
den Zwängen der Instinkte befreien, die gewöhnlich die menschliche Natur
beherrschen.
Als Instrument des
Informationsaustausches zwischen den entkörperten Wesen und den noch in der
physischen Hülle zurückgehaltenen Geschöpfen, variiert die Medialität in der
Sensibilität zu empfangen und im Vermögen zu filtrieren, wie es etwa bei
zusätzlichen Fähigkeiten eines Wesens geschieht.
Schärfer ausgeprägt bei einigen
als bei den andern, tritt die Medialität spontan auf. Um ihren Bestimmungszweck
zu genügen, erfordert sie Schulung und Studium, genau so wie ein Embryo der
Sorge und Zuwendung bedarf, um sein Bestimmungsziel zu erreichen.
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Die Widerstandskräfte und die
moralischen Werte des Mediums liefern die unerlässliche Garantie im Dienst, dem
sich dieses zur Verfügung stellt
Ungeordnet fließend, verursacht
das Wasser Schäden, während es kanalisiert, Kraft und Energie erzeugt.
Damit die Elektrizität ihren
Bestimmungsort erreicht, sind Leitungskabel erforderlich, die der Stromstärke
angepasst sind.
Die Sicherheit des Gebäudes hängt
von der Tragstruktur ab.
Die Vollkommenheit eines Gerätes
beruht auf der Harmonie und der besten Qualität seiner Teile.
Gleichermaßen benötigt die
Medialität solch unerlässliche Voraussetzungen, uni sicher und ausgewogen zu
funktionieren.
Es gibt gute Medien und Medien,
die überall herumschwärmen.
Bewusst oder unbewusst, stellen
sie sich automatisch oder auf Wunsch auf die ihnen affinen Geister ein.
Weil die Bevölkerung der
spirituellen Welt jener der physischen zahlenmäßig weit überlegen ist, finden
sich die Menschen ständig von entkörperten Wesen umgeben, entsprechend den aus
früheren Inkarnation anstehenden Verpflichtungen oder aufgrund der für das
aktuelle Leben übernommenen Aufträge.
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In Übereinstimmung mit der
mentalen Ausrichtung, der menschlichen Gewohnheit und Interessen, bilden sich
die psychischen Bande und Anschlüsse, so wie die physische Abhängigkeit von den
Geistern.
Demzufolge begegnen wir:
§ Medien der
Unvernunft und der Kriminalität, ebenso wie der Hoffnung und der Ordnung;
§ Medien
der Perversität und des Wahns, wie Trägern der Güte und des Gleichmuts,
§ Medien der Laster, Qualen unterworfen, die
sie hervorgerufen, ebenso wie Förderern der
Tugenden und der Vorausschau;
§ Medien der Unwissenheit
und des Dunkeln, aber ebenso Boten des
Lichtes und der Erkenntnis.
§ Medien des Zorns, der
Verleumdung, des Hasses, indessen auch andern durch das Verhalten, das sie
annehmen; und dieses weist auf die Verbindung mit jenen hin, deren Vehikel sie
sind.
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Ob du dessen gewahr bist oder
nicht, die medialen Informationsmöglichkeiten liegen in dir, abhängig vom Gebet
in Augenblicke schwieriger Entscheidungen oder des Zeugnisses, der Arbeit oder
der Ruhe.
Beobachte dich; versuche dich
gründlich kennenzulernen.
Sorge für die Festigung deiner
höheren Fähigkeiten, indem du jene eliminierst, die unerwartet hervorbrechen
können als Folge, deiner eigenen Impulsivität oder negativen Eingebungen.
Erinnere dich der fehlenden
medialen Wachsamkeit des Petrus, der sich so weit von der Furcht übermannen ließ,
dass er seinen Freund verleugnete und der Besessenheit des Judas, der sich
hinreißen ließ, den göttlich Wohltäter zu verraten, auf dass die Kräfte des
Bösen dich nicht in bedauernswerte Lagen führen. die du bereuen müsstest.
Quelle:
Momente
des Mutes – Joanna de Ângelis – Psychographie von Divaldo Pereira Franco