Es
reicht ein einziges Wort, um das zu zerstören, wozu die Natur manchmal
Jahrtausende
gebraucht
hat, es zu erbauen.
Wenn wir die Macht unserer Worten tatsächlich schätzen könnten, würden wir sie sicherlich mit viel mehr Verantwortung benutzen.
Es passiert oft, dass wir uns wohl fühlen, unsere Arbeit mögen und das Gute suchen; aber ein kleines Wort des Misstrauens, eine negative Meinung oder ein entmutigender Begriff sind genug, um unseren Zustand zu verändern.
Da wir noch nicht den wahren Wert unserer eigenen Ideen wahrnehmen können, leben wir – gestört - von den abstrakten Begriffen anderer Menschen. Diese formulieren Regeln, welchen wir uns, aus Furcht oder aus einem Minderwertigkeitsgefühl heraus, unterwerfen.
Wir sind alle verschiedener Natur und Art, und erst aus dieser Verschiedenartigkeit bildet sich die Harmonie des Lebens. Aus der Unterschiedlichkeit erst entwickelt sich die Gleichheit. Jeder Mensch besitzt eine persönliche Meinung, einen persönlichen Geschmack.
Seien wir denn Herr unseres Willen und seien wir bewusst, dass die Meinung oder der Geschmack anderer nichts anderes ist, als Variationen der Art und Weisen, auf die man die Welt verstehen kann. Wir liegen niemals völlig richtig, und die anderen nie völlig falsch. Andere zu beobachten und dabei die Verschiedenartigkeit der Meinungen zu verstehen und zu akzeptieren, lehrt uns, unsere eigenen Ziele zu definieren und sie von selbst zu korrigieren.
Erinnern wir uns immer an das Vorbild der Natur:
In einem Wald gibt es Kräuter, Gras, Bäume, Büsche, Kletterpflanzen, Blumen und Dornensträucher. Jeder sucht die Sonnenstrahlen auf seine Weise, ohne anderen zu verwehren, ebenfalls von ihnen erreicht zu werden.
Denken wir daran und glauben wir, dass die Welt auch ein riesiges Treibhaus ist, wo verschiedene Pflanzen von Gott gesetzt wurden, mit den notwendigen Mitteln versehen um zu wachsen und aufzublühen.
Quelle:
Geist: Ranieri (Medium: Vladimir Ávila) – Unterschiede trennen nicht ( aus dem Brasilianischem „Diferenças não separam“ )