Einladung zum Lernen
„Dann
setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der
Tugend die Erkenntnis“ II Petrus 1:5
Viele Menschen hatten in der Vergangenheit Glauben und zeigten ein großes Vertrauen auf Gott.
Aber da die Güte in ihren Herzen nicht gewohnt hat, haben sie unaussprechliche Qual
denjenigen verursachten, die dieselbe Weise zu fühlen und zu sein nicht hatten.
Sie sagten, sie widmeten dem Kult des höchsten Herren, aber sie legten Feuer und stellten Pfähle des Martyriums,
verfolgten und vernichteten sensible und liebevolle Menschen in seinem Namen.
Viele bewiesen in der Vergangenheit bewundernswerte Güte und zeigten tiefes brüderliches Verständnis für die Aufgaben,
die sie auf der Erde auszuführen hatten.
Da ihren Seelen jedoch Erziehung gefehlt hat, verfielen sie in schreckliche Irrtümer und
begünstigten die Tyrannei und die Sklaverei auf der Erde.
Sie ließen Gehorsam Gott gegenüber durch ihre Großzügigkeit erkennen, aber sie lebten in ihrer Ignoranz,
und regten zu Delikten und Missbrauch an mit der Ausrede, es wäre Unterwürfigkeit dem Willen Gottes gegenüber.
In dieser Hinsicht sind die Worte des Apostels Petrus von bemerkenswerter Bedeutung zu allen Zeiten.
Stützen wir unseren Glauben auf die Güte, damit er sich nicht in Fanatismus verwandelt.
Aber das reicht nicht.
Es ist notwendig, den Glauben und die Güte mit dem Licht der konstruktiven Erkenntnis zu krönen.
Wir alle müssen auf die ewige Liebe hoffen. Es ist jedoch wichtig zu lernen „wie“.
Wir alle sollen gut sein, aber man muß wissen „wozu“.
Deswegen ist das Lernen in jedem Moment des Lebens wichtig, denn Vertrauen, um das Beste zu tun,
und Helfen, um das Gute zu verbreiten, brauchen wirklich Unterscheidungsvermögen.
Emmanuel
(Aus dem Buch: „Worte des
ewigen Lebens“ – Emmanuel – Medium: Francisco C. Xavier)