Léon Denis
Wurde am 01.01.1846 in Foug (bei Toul), Lothringen,
Frankreich geboren und starb am 12.04.1927 in Tours.
Léon Denis war ein engagierter Verfechter der
spiritistischen Ideen und hat die Arbeit Kardec’s weitergeführt und
konsolidiert.
Er verbreitete das Studium der Lehre, führte Forschungen
über die Medialität und regte die spiritistische Bewegung in Frankreich sowie
auf der ganzen Welt an.
Er vertiefte in seinen Werken den moralischen Aspekt des
Spiritismus.
Sein erstes großes Werk
erschien 1890 unter dem Titel „Apres la mort“ (Nach dem Tod), das Anfang
des Jahrhunderts zur Bibel der meisten Spiritisten wurde. Der erste Teil des
Buches handelt von den großen Religionen der Antike. In dem zweiten Teil
schrieb er über die spiritistische Philosophie. Der dritte und vierte Teile
erörtern die unsichtbare Welt und ihren Einfluss auf die irdische Welt. Den
fünften Teil nannte er „Der rechte Weg“ und sprach von der großen Frage und
seiner ständigen Sorge: der Moral.
Andere
Bücher:
Der Sinn
des Lebens
Das
Jenseits und das Überleben des Wesens
Christentum
und Spiritismus Aug.1898
In dem
Unsichtbaren – 1903
Joanna
D’Arc, ein Medium
Das
Problem des Wesens, des Schicksals und des Schmerzes“ – 1905
Das große
Rätsel – Gott und das Universum – 1911
Am 06.09.1925, bei der Eröffnung des III. Internationalen
Spiritistischen Kongresses, in Paris, verteidigte Denis, der Präsident des
Kongresses, den religiösen Aspekt des Spiritismus als das Grundlegende.
Quellen:
"Leben und Werk Léon
Denis’s- Gaston Luce.
„Abertura- Journal de cultura Espírita“ Nr. 146 – Brasilien
Bibliographisches Institut
& F.A. Brockhaus AG
Art Brut und Spiritismus –
Michel Thévoz
Handbuch Religiöse
Gemeinschaften
Der Mittlerverkehr – Johann
Sauerschnig
Lexikon der Esoterik Sphinx
Curso Basico de Espiritismo –
AEE-SP-Brasilien