Der Frieden entsteht zu
Hause
Hast du schon bemerkt,
dass Kriege und auch Gewalttätigkeit, mit ihren verschiedenen Facetten, zu
Hause entstehen?
In Grund
genommen ist es zu Hause, wo wir lernen gewalttätig oder
friedlich, süchtig oder tugendhaft zu sein.
Ja, denn wenn das Kind
nach Hause kommt und erzählt, dass es von einem anderen Kind geschlagen wurde,
sagen die Eltern gleich, es solle doch zurückschlagen..
Vielen Eltern gehen noch
weiter, sie sagen: "mein Kind bringt keinen Beschämungen mit nach
Hause"; wenn es auf der Strasse geschlagen wird, wird es zu Hause erneut geschlagen
Wenn ein Kind sich
beschwert, dass jemand ihm mit Schimpfwörter bedacht hat, bekommt es gleich das
Rezept des Vergeltens: "tue das gleiche", "räche dich",
"lass es nicht auf dir sitzen".
Wenn ein Freund ein
Spielzeug des Kindes nimmt, sagen die Eltern: "nimm es ihm weg, du bist
der Stärkere", "sei nicht dumm"!
Diese Verhaltensweisen
sind sehr häufig, und Kinder, die mit solchen Maximen aufwachsen
übernehmen diese nur dann nicht, wenn sie geistig behindert sind oder wenn
sie höhere Geister sind, was allerdings sehr selten hier auf der
Erde ist.
Aber normalerweise
lernen sie diese Lektion und werden zu aggressiven, stolzen, rachsüchtigen und
gewalttätigen Menschen. Perfekte Zutaten um Krieg und andere Arten von Gewalt
zu fördern.
Ganz im Gegenteil sollen
die Eltern ihre Kinder mit weisen Ratschlägen erziehen, wie zum Beispiel:
verzeihe, toleriere, teile, helfe, arbeite zusammen/wirke mit, vergiss die
Beleidigungen, gib der Aggressivität keine Chance. Die Kinder würden mit
Sicherheit mit einer anderen inneren Veranlagung aufwachsen.
Sie wären Menschen, die
in der Lage sind, sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und
sie würden der Gesellschaft, der sie angehören, eine andere Farbe geben.
Sie würden eine
friedvolle Gesellschaft gründen, denn wenn ein Mensch hinsichtlich seiner Aggressionen
agiert statt zu reagieren, dann verbreitet
sich die Gewalt nicht.
Der Frieden wird
nur Realität werden, wenn die Menschen zu Pazifisten werden, und dies kann nur
geschehen, wenn man in der Erziehung unserer Kinder investiert.
Die Eltern haben sich
vielleicht darüber noch keine Gedanken gemacht, aber die Mehrheit
der schlechten Angewohnheiten fangen zu Hause an.
Der
Vater ermuntert sein Sohn zu trinken, zu rauchen, sich auf
verschiedenen Weisen selbst zu
schädigen oder gar zu
entehren.
Die Mutter kleidet
ihre Tochter in Kleider, die mit die Sexualität, Eitelkeit
und Leichtsinn zu tun haben.
Mädchen, wenn sie
3 sind, werden gekleidet als wären sie schon erwachsen, sie tragen Kleider und
Make-up und die Mütter möchten es so.
Das alles wird
später den Unterschied ausmachen,, wenn diese Jungs
und Mädchen ihre Stellung in der Gesellschaft einnehmen.
Dann werden wir
sehen: der Politiker, der seinen Kollegen vor den Kameras beleidigt, Kräfte
messend, die Haltung verlierend.
Wir werden
die gewöhnliche Frau sehen, die sich wertlos fühlt, in dem sie ihren
Körper zeigt um geliebt zu werden.
Viele Eltern sind
leider für diese Realität des Lebens noch nicht aufgeschlossen und sie säen
weiterhin Samen von Gewalt und schlechten Angewohnheiten innerhalb
ihrer Häuser. Und das Heim sollte ein segensreiches Heiligtum sein.
Es ist an der Zeit
ernsthafter über dieses Thema nachzudenken und Stellung zu beziehen , um diese traurige Realität zu ändern.
Es ist Zeit zu
verstehen, dass wenn wir eine bessere Welt errichten möchten, der Grundstein
dafür in unseren eigenen Häusern gelegt werden muss.
Denke daran!
Jesus, unser großer
geistiger Bruder, überlieferte uns das
Rezept für Frieden.. Mit Ihm können wir uns zuwenden:
Vom Schatten zum Licht.
Von der Ignoranz zur
Weisheit.
Vom Instinkt zur
Vernunft.
Von der Kraft zum Recht.
Vom Egoismus zur
Brüderlichkeit
Von der Tyrannei zum
Erbarmen
Von der Gewalt zum
Verständnis.
Vom Hass zur Liebe.
Von der Nötigung
zur Gerechtigkeit.
Von der Grausamkeit zur
Mitleid.
Vom Ungleichgewicht zur
Harmonie.
Aus den Niederungen zum
Gipfel.
Aus dem Schlamm zur
Seligkeit.
Denken wir darüber nach!
Quelle:
Text von “Redação do Momento Espírita” basiert auf den
Vortrag von Raul Teixeira und auf den Kapitel 61 des
Buches „Pão Nosso“, Verlag FEB
- Brasilien.