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Das psychische Haus
(Text aus der Seite
des “Momento Espírita“,
26.11.2007, Internetseite: momento.com.br)
Unsere Psyche ist wie ein Haus. Sie
kann groß oder klein, schmutzig oder rein sein. Es liegt nur an uns selbst.
Konntest Du schon beobachten, wie Du nach den Gedanken, die Du pflegst,
reagierst?
Normalerweise bringen wir unserer Psyche nicht die gleiche Aufmerksamkeit
entgegen, wie wir z.B. unserem Haus oder unserer Arbeitsstätte
entgegenbringen.
Wer denkt denn schon daran, sein Haus oder sein Büro schmutzig zu
hinterlassen, den ganzen Müll aufgestapelt und in Besitz von Ratten und Insekten genommen?
Mit Sicherheit keiner von uns!
Aber in der Tat, was unsere Psyche angeht, sind wir nicht sehr aufmerksam.
Wir erlauben es, dass traurige Gedanken und schlechte Gefühle sich in unseren
Herzen einnisten.
Wie stellen wir das an?
Wir erlauben dies, wenn wir unserer Psyche den freien Zugang zu Gedanken wie
Aufruhr, Neid, Eifersucht und Hass gewähren. Oder wenn wir Gefühle von Rache,
Argwohn und Traurigkeit pflegen.
In solchen Augenblicken wäre es, als würden wir unsere Psyche mit Müll
auffüllen. Eine schwere Schicht Staub bedeckt unser Glück und hindert uns
somit, Frieden zu haben.
Außer der Angst beeinflusst unsere belagerte Psyche auch unseren Körper. Dies
verursacht uns physische Krankheiten und unnötiges Leiden.
Und schlimmer noch – wir verschlissen uns unserer Umwelt.
Das passiert, denn unsere Mitmenschen merken, dass es uns spirituell nicht
gut geht.
Die Schärfe unserer Worte, das gespannte Gesicht, dies alles sehen unsere
Mitmenschen und sie entfernen sich von uns. Dies verschlimmert unsere
Traurigkeit.
Und was sollen wir tun damit dies nicht geschieht? Jesus gab uns die Antwort:
„Wachet und betet!“
Das Wachen ist essentiell für diejenigen, die eine gesunde Psyche wünschen.
Unsere Aufgabe ist es, jeden einzelnen Gedanken, der unsere Psyche beitritt,
zu analysieren und auch die Gefühle, die dadurch entstehen, genau zu
beobachten.
Wir müssen immer acht geben, damit Unkraut, das uns irgendwie benachteiligen
kann, entfernt wird.
Wenn wir den ersten Schritt, das Wachen, verrichten, müssen wir uns dem
zweiten Rat Jesus widmen: das Gebet.
Wenn wir folgendes in uns entdecken: schlechte Gefühle, böse Worte und
Gedanken, die uns ins Ungleichgewicht bringen, können wir uns immer dem Gebet
widmen.
Das Gebet ist unsere Bitte um Hilfe und wird an unseren Himmlischen Vater
gerichtet. Wenn wir uns zu schwach fühlen, um traurige Gedanken zu bekämpfen,
ist es Zeit, Gott um Hilfe zu bitten.
Es ist Zeit, ihm unsere Schwäche mitzuteilen oder die Traurigkeit, die wir
empfinden, zu offenbaren. Es ist Zeit, moralische Stärke zu verlangen.
Der Himmlische Vater sendet uns die benötigte Hilfe.
Aber … von unserer Seite darf keinen Stillstand stattfinden. Es ist notwendig
zu arbeiten, um die Himmlische Hilfe für sich zu erlangen.
Wie stellen wir das an? Jeder einzelne schlechte Gedanke wird den
verschiedenen Gegengiften, die wir zur Verfügung haben, entgegengestellt:
gute Einstellung, das Lächeln, die Freude und gute Lektüre.
Statt übler Nachrede, das gute Wort und gesunde Unterhaltungen. Anstelle der
bissigen Kritik sollten wir uns für das Lob oder für die konstruktive
Bemerkung entscheiden.
Wenn wir einen traurigen Gedanken haben, sollen wir energisch dagegen
ankämpfen.
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Lass
dich nicht versklaven!
Wenn jemand Dich beleidigt oder etwas Böses antut, versuche zu vergessen, zu
vergeben. Bitte Gott nach der Möglichkeit, diesem Menschen zu helfen.
Vergiss nicht, jeder Tag bringt uns die Gelegenheit, die Reinigung unserer
Psyche anzufangen. Fange gleich an!
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