Charles Richet

 

 

Französischer Physiologe, wurde in Paris am 26.08.1850 geboren, starb am 04.12.1935.

Für seine Entdeckung der Anaphylaxie (Gegensatz zur Immunität) erhielt Richet 1913 den Nobelpreis.

Er ist Mitbegründer der Serotherapie und verfasste außerdem mehrere belletristische und historische Werke.

Einen Schwerpunkt seines Schaffens bilden Arbeiten zur Parapsychologie:

Richet ist der Begründer der sogenannten Metapsychologie in Frankreich.

Bereits 1875 veröffentlichte er eine Arbeit über Hypnose, und 1884 forderte er die statistische Untersuchung parapsychologischer Phänomene.

Nach 6 Jahren experimenteller Arbeit veröffentlichte er eine Studie über Telepathie und Hellsehen.

Er war der erste Forscher, der ASW bei nicht-hypnotisierten (nicht-mesmerisierten usw.) Versuchspersonen untersuchte.

1908 in der von ihm aufgestellten Systematik der Metapsychologie (so der zumindest in der 1. Hälfte des Jahrhunderts übliche französische Ausdruck für Parapsychologie, Richet selbst sprach von Metapsychik) gliederte er den Gegenstand in Kryptästhesie (ASW), Telekinese (PK-Phänomene mit Ausnahme der Materialisationen) und Teleplastie (Materialisationen).

Unter der Mitarbeit von Richet und Flammarion wurde die Société détude de la photographie transcendentale (Geisterfotographie) in Frankreich gegründet.

 

 

Quellen:

Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

Der Mittlerverkehr – Johann Sauerschnig

Lexikon der Esoterik Sphinx