Der Segen der Arbeit

 

Unter keinem Vorwand erlaube dir eine sinnleere Stunde.

Auch wenn Müdigkeit oder Enttäuschung, Gereiztheit oder Langeweile, innere Verzweiflung oder mangelnder Anreiz sie rechtfertigen, vermeide es, in Mutlosigkeit zu fallen; denn dies würde in der guten Beschäftigung Lücken öffnen, dem nutzlosen Tun Vorschaub leisten und schädliche Gedanken begünstigen.

 

Wenn du meinst, dass sich alle gegen deine hohen Ziele wenden, sei beharrlich im Tun. Dessen Sprache ist gewichtiger als die deiner Worte.

Unter dem Zwang der  Schinderei ändere deine geistige Haltung; gestalte die Aufgabe neu, überrasche dich mit neuer Motivation für die Verfolgung deines Ideals.

 

Als Opfer innerer verwirrender Zwänge, die in deiner geistigen Vergangenheit wurzeln, verdopple die Bemühungen und handle vertrauensvoll.

Die Arbeit ist, nebst dem Gebet, das  wirkungsvollste Gegenmittel des Bösen, weil sie unschätzbare Werte realisiert, mit denen der Geist die Unvollkommenheiten berichtigt und den Willen diszipliniert.

 

Die gefährliche Zeit für den entschlossenen Christen ist die des Müßiggangs, nicht die des Leidens oder des harten Kampfes.  

 

Beim Müßiggang erwacht und wächst das Böse. Im Schmerz und in der Arbeit leuchten das Licht des Gebets und die Flamme des Glaubens auf.

Üble Nachrede und Intrigen, Eitelkeit und Dünkel, Verleumdung und Gerüchte, Ärger und Unglaubwürdigkeit, Beunruhigung und Furcht, deprimierende Gedanken und Versuchungen erwachen und nähren sich in sinnentleerten Stunden.

Verbrechensschwangere Keime mancher Übel, die die Wirtschaft der Gesellschaft schwer belasten, entfalten sich während der Minuten der Beschäftigungslosigkeit und des Müßiggangs.

Beschäftigungslose haben nie Zeit für ihre Nächsten, da sie durch die Trägheit und Nutzlosigkeit, die den Egoismus nähren und Gleichgültigkeit entwickeln, verwirrt sind.

 

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Die Arbeit begründet sich im Gesetz der Liebe, die das All regiert.

Der Wurm wirkt im Boden, der Mensch auf der Erde und der Vater in den Galaxien.

Das Leben ist eine Hymne an die Dynamik der Arbeit.

In der Natur gibt es keinen Müßiggang.

Die scheinbare Ruhe der Dinge bringt die Armut menschlichen Sinnens zum Ausdruck.

Das Leben ist überall in Aktion.

Die Bewegung ist ein universales, in allem gegenwärtiges Gesetz.

 

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Halte dich nicht damit auf, über das Böse zu sprechen. Tue Gutes.

Verweigere dich nicht der Seligkeit, für den Fortschritt aller zu arbeiten. Dieser wird deiner eigenen Entwicklung dienen.

Jeder weise genutzte Augenblick vermehrt die Ertragsfähigkeit deiner Hoffnungssaat.

Weshalb und wofür auch die Arbeit, stets schenkt sie Glück und Frieden.

Du wirst es nie bereuen.

Erwarte keine Belohnung für deine Arbeit.

Produziere aus Freude, nützlich und aktiv zu sein.

Erhebe das Herz zu Jesus, der unablässig für uns alle arbeitet, ebenso wie der himmlische Vater, der bis heute ebenfalls arbeitet.

 

 

Quelle:

Moralische Gesetze des Lebens – Joanna de Ângelis – Medium: Divaldo P. Franco