Goethe, Johann Wolfgang (1749-1832)

 

Johann Wolfgang von Goethe war auch ein Zeitgenosse der Aufklärung und Esoteriker.

In seiner Jugend wurde er von Fräulein von Klettenberg in die Geheimnisse der Kabbala eingeweiht. Esoterische Themen kommen immer wieder im Werk Goethes vor. Faust beschäftigt sich mit den Geheimnissen der Magie. Fast alle Balladen verraten des Dichters Neigung zum Okkult-Übersinnlichen. ,Erlkönig", ,Der Fischer", ,Hochzeitslied" u. a. setzen sich mit der Welt der Elementargeister auseinander. Magie ist zentrales Thema in ,,Schatzgräber" und „Der Zauberlehrling".

Im Wilhelm Meister“ und in den „Wahlverwandtschaften“ finden sich Stellen okkulten Inhaltes. Indische Philosophie erfüllt das herrliche Gedicht „ Der Gott und die Bajadere“; der Spiritismus in verschiedenen Formen dient dem „Totentanz“ und der „Braut von Korinth“ als Grundlage.

Goethe hatte keinen Zweifel an der Existenz der Welt des Übersinnlichen. Er selbst soll über telepathische Fähigkeiten verfügt und auch gelegentlich mit Erfolg zur Wünschelrute gegriffen haben. Er selbst war ausgesprochen hellsichtig und erzählt davon in „Dichtung und Wahrheit“.

 

 

 

Quelle:

Lexikon der Esoterik – Helmut Werner

Das große Buch der Esoterik- Walter-Jörg Langbein