Edgar
Cayce (1877 - 1945)
Cayce ist bekannt als der
schlafende Prophet. Seine Botschaften enthalten Mitteilungen über den Ursprung
und die Bestimmung der Menschheit bis hin zu individuellen Diagnosen und
therapeutischen Verordnungen. Den meisten seiner vielen Patienten ist er
niemals persönlich begegnet. Man schätzt, dass er sich in seinem Leben mehr als
16000mal in Trance versetzte, um aus einem scheinbar endlosen Vorrat an Wissen
zu schöpfen.
Trotz seiner geringen Schulbildung
zeigte Cayce bereits als Kind die außergewöhnliche Begabung, im Schlaf
Informationen über ein weites Spektrum an verschiedenen Themen zu erhalten. In
seinem späteren Leben konnte er willentlich in einen - veränderten
Bewusstseinszustand eintreten, um mit seiner universalen Wissensquelle in
Berührung zu kommen.
In jungen Jahren setzte er sein
Talent für therapeutische Zwecke ein. Er verordnete Medikamente und
Heilbehandlungen und dafür benötigte er nur Namen und Aufenthaltsort eines
Patienten, der ihm geschrieben hatte. Es ist bekannt, dass er für seine
Ferndiagnosen niemals Geld verlangen hat.
Später widmete er sich der Analyse
von persönlichen Problemen und befasste sich mit dem individuellen Lebensstil
von einzelnen Personen. In einer anderen Phase seines Wirkens machte er Prophezeiungen,
in denen er den Tod von zwei amerikanischen Präsidenten genau vorhersagte.
In seinen philosophischen
Vorträgen enthüllte er eine Synthese von östlichen und westlichen Ideen. In den
letzten Jahren seines Lebens (1931) gründete Cayce die >Association for
Research and Enlightenment< in Virginia, die Abschriften seiner
gesamten, Botschaften (ca. 1500) besitzt. Die Organisation wurde von seinem
Sohn Hugh Lynn übernommen und von ihm und einigen anderen weitergeführt. Sie
gewährt Zugang zu den Schriften von Edgar Cayce und ist das geistige Zentrum
für Menschen aus aller Welt, die: sein Werk studieren wollen.
Aus seinen Botschaften und
den verschiedenen Interpretationen seines Werks ist mittlerweile eine
stattliche Bibliothek entstanden.
Quelle:
David Harvey – Lexikon der
Esoterik
Helmut Werner – Lexikon der
Esoterik